MiCA-Lizenzen

Ihr Zugang zum regulierten europäischen Digital-Asset-Markt.

Unsere Kernkompetenzen im Überblick

Die MiCA-Verordnung definiert die neue Ära der Finanzmärkte. Wir begleiten Crypto-Asset-Dienstleister (CASPs) und Emittenten durch den anspruchsvollen Zulassungsprozess der MFSA und sichern so Ihre regulatorische Integrität im gesamten EU-Raum.

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Dr. Hermann Kresse

Kanzlei-Gründer & CEO

Direkten Kanzleikontakt herstellen. Compliance sichern. Risiken minimieren. Kostenfreie Erstberatung durch erfahrene Anwälte.

  • Leistungen
  • FAQ

 

1. Regulatory Scoping
Kategorisierung der Dienstleistungen (Custody, Exchange, Advisory, Portfolio Management). Prüfung der Anforderungen an Whitepaper für Asset-Referenced Tokens (ART) und E-Money Tokens (EMT). Bewertung der Eigenmittelanforderungen und der Governance-Struktur.

2. Framework Engineering & Submission​
Erstellung belastbarer Business-Continuity-Pläne und IT-Sicherheitskonzepte (DORA-Compliance). Ausarbeitung von Policies zur Vermeidung von Marktmissbrauch und Insiderhandel. Formelle Einreichung des Zulassungsantrags bei der Malta Financial Services Authority (MFSA).

3. Operational Excellence & Passporting​
Begleitung durch die Vor-Ort-Audit der Aufsichtsbehörde. Implementierung von AML/CFT-Verfahren nach neuesten EU-Standards. Strategische Beratung zur Notifizierung der Dienstleistungen in anderen EU-Mitgliedstaaten (Passporting).

1. Was ist eine MiCA-Lizenz und wer benötigt sie zwingend?

Antwort: Unter der europäischen MiCA-Verordnung (Markets in Crypto-Assets) bezeichnet ein CASP (Crypto-Asset Service Provider) jede juristische Person, die gewerblich Krypto-Dienstleistungen für Kunden im EU- und EWR-Raum anbietet.

Eine Lizenzierung als CASP ist verpflichtend für:

  • Krypto-Verwahrer und Wallet-Anbieter (Custody and Administration).

  • Betreiber von Krypto-Handelsplattformen und Börsen (Trading Platforms).

  • Anbieter zum Tausch von Krypto gegen Fiat-Geld oder andere Krypto-Assets (Exchanges / Broker).

  • Anbieter von Portfolio-Management, Krypto-Anlageberatung sowie Auftragsausführung und -übermittlung.

Seit dem Ablauf aller Übergangsfristen ist das Anbieten dieser Dienste für EU-Kunden ohne rechtskräftige MiCA-Zulassung strikt untersagt.

2. Welchen Vorteil bietet das „EU-Passporting“ einer MiCA-Lizenz?
Antwort: Das Passporting ist der größte strategische Vorteil der MiCA-Regulierung. Ein Krypto-Unternehmen muss das langwierige Zulassungsverfahren nur ein einziges Mal bei einer nationalen Finanzaufsichtsbehörde (z. B. der Bafin in Deutschland, der FMA in Österreich oder der MFSA in Malta) durchlaufen.

Nach Erteilung der CASP-Lizenz und einem einfachen Notifizierungsverfahren kann der Anbieter seine Krypto-Dienstleistungen nahtlos in allen 27 EU-Mitgliedstaaten sowie den EWR-Staaten anbieten. Das Erfordernis einzelner, nationaler Sonderlizenzen in jedem EU-Land gehört damit der Vergangenheit an.

3. Wie hoch sind die aufsichtsrechtlichen Kapitalanforderungen für ein CASP?
Antwort: MiCA teilt die Dienstleistungen in drei Risikoklassen ein, die das regulatorische Mindestkapital festlegen:

  • Klasse 1 (z. B. Beratung, Auftragsübermittlung): Mindestens 50.000 €.

  • Klasse 2 (z. B. Verwahrung/Custody, Tauschgeschäfte, Platzierung): Mindestens 125.000 €.

  • Klasse 3 (Betrieb einer Handelsplattform / Börse): Mindestens 150.000 €.

Alternativ müssen CASPs dauerhaft Eigenmittel in Höhe von mindestens 25 % der festen Gemeinkosten des Vorjahres vorhalten – je nachdem, welcher Betrag höher ist.

4. Welche Anforderungen stellt MiCA an die Governance und Substanz vor Ort?
Antwort: MiCA schiebt Briefkastenfirmen (Letterbox Entities) im Krypto-Sektor einen Riegel vor. Um eine CASP-Lizenz zu erhalten, fordert die Aufsichtsbehörde echte operative und personelle Substanz in dem EU-Land, in dem die Lizenz beantragt wird:

  • Sitz in der EU: Mindestens ein geschäftsführendes Vorstandsmitglied (Director) muss seinen physischen und steuerlichen Wohnsitz im Zulassungsstaat haben.

  • Fit & Proper Check: Die Mitglieder und Gesellschafter mit einer Beteiligung <25% (UBOs) werden von der Behörde eingehend auf Zuverlässigkeit, Leumund und Fachkompetenz geprüft.

  • Schlüsselfunktionen: Lokale Verantwortliche für Compliance, Geldwäscheprävention (MLRO), Risikomanagement und IT-Sicherheit müssen nachweisbar etabliert sein.

5. Wie harmonieren MiCA, DORA und die neue EU-Travel-Rule miteinander?
Antwort: MiCA agiert nicht isoliert, sondern bildet ein Triangel mit zwei weiteren entscheidenden EU-Regularien:

  • DORA (Digital Operational Resilience Act): CASPs gelten rechtlich als Finanzinstitute und müssen die strengen DORA-Vorgaben zur IT-Sicherheit, Cyber-Resilienz und zum Vorfalls-Reporting einhalten.

  • Geldwäsche-Verordnung / Travel Rule (EU 2023/1113): Bei jedem Krypto-Transfer müssen Identitätsdaten von Sender und Empfänger mit übermittelt und gespeichert werden – unabhängig vom Transaktionsbetrag. Anonyme Krypto-Transaktionen sind im regulierten Sektor ausgeschlossen.

6. Wie unterstützt die Kanzlei Krypto-Unternehmen beim MiCA-Lizenzierungsverfahren?
Antwort: Der Prozess bis zur Lizenzerteilung verlangt eine hochkomplexe rechtliche, finanzielle und technische Vorbereitung. Unser Betreuungsansatz umfasst:

  1. Standort- & Strukturanalyse: Auswahl des optimalen EU-Zulassungslandes und Gestaltung des gesellschaftsrechtlichen Setups.

  2. Dossier-Erstellung: Ausarbeitung des MiCA-Antragspakets (Businessplan, Governance-Mechanismen, IT-Sicherheitsarchitektur, Asset-Segregation-Konzepte).

  3. Compliance-Handbücher: Erstellung aller AML/KYC-Prozessbeschreibungen und Kundenverträge im Einklang mit DORA und den ESMA-Leitlinien.

  4. Aufsichtsbehördliche Vertretung: Übernahme der vollständigen Kommunikation und Verhandlung mit den Finanzaufsichtsbehörden bis zum Erhalt des CASP-Bescheids.

Warum Kresse Law für MiCA Lizenzen &
Capital Markets?

Im Jahr 2026 ist die Zeit der unregulierten Crypto-Experimente vorbei. Investoren und Partner fordern institutionelle Standards. Bei Kresse Law verstehen wir MiCA als Fundament für Ihr Geschäftsmodell. Wir sorgen dafür, dass Ihr Unternehmen nicht nur die Lizenz erhält, sondern die hohen Erwartungen des europäischen Kapitalmarktes an Transparenz, Stabilität und Anlegerschutz erfüllt.

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Das sagen unsere Mandanten über uns

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Mark Alexander Hofmann
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Sehr kompetente und unkomplizierte Betreuung durch Frau Tabit / Kresse Law bei einer deutsch-maltesischen Erbschaft. Klare Kommunikation und schnelle Hilfe. Absolute Empfehlung!!!
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Herr Dr. Kresse ist ein äußerst kompetenter und zuverlässiger Anwalt. Die Kommunikation ist professionell, schnell und transparent. Man fühlt sich jederzeit gut beraten und ernst genommen. Klare Empfehlung!
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Markus Veutgen
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Wir haben seit Jahren eine vertrauensvolle und offene Kommunikation mit einer schnellen und präzisen Umsetzung.
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Johannes M.
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Ausgesprochen starke Unterstützung in komplexen Rechtsfragen. Die Kanzlei Kresse arbeitet extrem lösungsorientiert und besonders der direkte Draht und die schnellen Reaktionszeiten sparen uns im Gründungsalltag viel Zeit und Nerven. Vielen Dank für die bisherige und weitere Unterstützung. Klare Empfehlung!
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Hervorragende Beratung in anspruchsvollen Rechtsangelegenheiten! Dr. Kresse hat uns engagiert unterstützt und alle Fragen ausführlich beantwortet. Seine empathische Art und sein Fachwissen verdienen großes Lob. Uneingeschränkt zu empfehlen.
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Schnelle und verlässliche Rechtsauskunft. Die Kanzlei war eine große Hilfe bei der Steueroptimierung des Unternehmens.
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Wir suchten als Unternehmen Rat bei Herrn Dr. Kresse bezüglich eines komplexen Rechtsfalls und fühlten uns ausgezeichnet beraten. Die Herangehensweise war sehr kompetent und menschlich, wir haben uns sehr gut aufgehoben gefühlt. Herr Dr. Kresse beantwortete dabei alle Fragen umfassend und stand uns engagiert zur Seite mit Verständnis für unsere Situation. Die nahe und persönliche Betreuung machte einen spürbaren Unterschied. Definitiv zu empfehlen für alle, die fachkundige Rechtsberatung schätzen.
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